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Organisierte Fasnacht gibt es in Ebnet seit 1955. Aber schon in den dreißiger Jahren zeigten die Ebneter, dass die Fasnacht ihnen zusagte. Dann, am 28. Januar 1955, lud der Metzgermeister Eugen Jautz interessierte Bürger zu einer Versammlung ins "Gasthaus Löwen" ein, um zu klären, ob in Ebnet auch Fasnacht gemacht werden soll und wer die Organisation hierfür übernehmen würde. Dabei wurde beschlossen, einen Elfererrat aufzustellen. Der erste Narrenvogt bzw. Vorsitzende des Elferrates wurde Eugen Jautz. Die Vereinigung nannte sich Narrenzunft Ebnet.
 Das erste Jahr der Narrenzunft Ebnet wurde ein grosser Erfolg mit Hemdglunkerumzug, Stellen des Narrenbaumes, Morgensuppe mit dem Gemeinderat, Fasnachtsumzug am Sonntag in Ebnet, Teilnahme mit sieben Wagen am Rosenmontagsumzug in Freiburg und Beerdigung der Fasnacht am Dienstag. Im Gründungsjahr machte sich der Elferrat Gedanken über eine Zunftkleidung. Der Feuersalamander wurde auf Vorschlag von Josef Brüderle als Zunfthäs gewählt, weil dieses farbenfreudige Tier am Hang des Galgenberges und im Trinkwasserschutzgebiet östlich von Ebnet zahlreich vorkommt, im Volksmund "Regenmolli" genannt. Das erste Häs wurde von Schneidermeister Eugen Heitzler, Ebnet, und die erste Maske von Bildhauer Träkle, Elzach, gefertigt.
Die ersten Hästräger (Hermann Blattmann, Walter Jautz, Erwin Pfaff und Hans Puscha) konnten bereits die Fasnacht 1956 beleben. Hans Puscha wurde in diesem Jahr als erster Zunftvogt gewählt. Am 19. Oktober 1956 wurde die, Narrenzunft Ebnet" i n "Feurige Salamander von Ebnet" umbenannt. Wie im Gründungsjahr begonnen, gestaltete die Zunft die närrischen Tage in Ebnet, was zunehmend durch die räumlichen Verhältnisse schwieriger wurde. Auch gingen die finanziellen Möglichkeiten zurück, was sich auf die Anschaffung des Narrenkleides und somit auf die Anzahl der Hästräger auswirkte. Am 27. November 1959 wurde der ,,Elferrat" aufgelöst und ein satzungsgemäßer Vorstand gewählt, welcher vornehmlich aus Hästrägern bestand. Erster Vorsitzender wurde Hans Puscha, welcher dieses Amt bis zum 14. November 1966 ausübte. Unter seiner Führung konnte im Jahr 1965 das zehnjährige Bestehen gefeiert werden, was ein großer Erfolg wurde.
Der Jubiläums-Umzug von 1965 war bis zum Jahre 1985 der letzte große Umzug in Ebnet, denn wie bekannt gestattet die Verkehrssituation in Ebnet, unserem Politikums die Bundesstrasse 31 keine weitere Veranstaltung dieser Art. Von 1966 bis 1978 führte dann Karl Linder das Narrenschiff, welches, auch infolge der Erstellung der Dreisamhalle und der damit verbundenen räumlichen Möglichkeiten weiteren Aufwind bekam. Die erste Fasnachtsveranstaltung im Jahre 1974 in dieser schönen Halle dürfte noch in guter Erinnerung sein. Unter der Führung von Karl Linder hat sich die Zunft im Jahre 1970 als Gastzunft dem Verband Oberrheinischer Narrenzünfte (VON) angeschlossen. Eine neue Satzung beschlossen und wurde 1971 in das Vereinsregister mit dem Namen "Zunft der Feurigen Salamander Ebnet e.V." eingetragen. In Karl Linder's Amtszeit fiel auch das zwanzigjährige Jubiläum das in einem Brauchtumsabend in der festlich gezierten Dreisamhalle seinen Höhepunkt hatte. Am 6. Oktober 1978 wurde Karl Jautz Nachfolger des nach Bräunlingen verzogenen Karl Linder. Bei der Generalversamm- lung im Juni 1981 übernahm Walter Hätti das Amt des Zunftvogtes, welches er im Mai 2000 an Markus Schäfers übergab.
Der Zunftabend 1982 kann als Höhepunkt vermerkt werden, da seit langem erstmals wieder alle Ebneter Vereine das Programm mitgestalteten, und wie erwartet sehr viel Anklang bei den Ebneter Bürgern fand.
Beim Herbskonvent des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte 1982 in Schonach wurde die "Narrenzunft der Feurigen Salamander Ebnet e.V." einstimmig als Vollmitglied in den Verband aufgenommen, um dann während einer Feierstunde in der Stadthalle Freiburg unter Mitwirkung des Musikvereins Ebnet feierlich aufgenommen zu werden. Unsere Patenzünfte sind Oberried und Kirchzarten.
Die Narrenzunft Ebnet ist Göttizunft der "Waldgeister Stegen"
Anlässlich des 30jährigen Bestehens der Zunft wurde in Ebnet das "5. Narrentreffen der Vogtei Mittlerer und Südlicher Breisgau im VON" (Vogteitreffen) gefeiert, noch nie wurden in Ebnet so viele Narren gesehen.
Ein weiterer Höhepunkt für unsere Zunft war die Gestaltung unseres Narrenbrunnens, nahezu 10 Jahre vom ersten Gedanken brauchte es, bis der Brunnen am 10.06.1995 so wie es sich gehört eingeweiht werden konnte.
Im Jahr 2005 wurde der 50te Geburtstag der Narrenzunft gefeiert. Nach einem Festbankett und einem Jubiläumszunftabend wurde zum zweiten mal nach 1985 ein Umzug mit ca. 1600 Hästräger durchgeführt. Den Jubiläumsabschluß bildete ein Jubiläumsfeuerwerk
Seit Schmutzige Dunschdig 2003 ist die Narrenzunft im Internet vertreten. Unter www.salamanderzuft.de kann man interessantes rund um die Regenmolli erfahren.
Die Narrenzunft der Feurigen Salamander hat derzeit 46 Aktive und 32 Kinder und Jugendliche als "Narrensomen". Die 6 besonders verdienten Mitglieder, Walter Vogt, Walter Jautz, Anita Menner, Gottfried Menner, Adolf Biechele und Erich Müller wurden zum Ehrenmitglied ernannt. Der langjährige Oberzunftmeister Walter Hätti ist Ehrenoberzunftmeister.
Zur Zeit wird die Zunft von folgendem Team geführt: Oberzunftmeister Markus Schäfers, Stellvertreterin Melanie Menner, Kassierer Hans-Peter Menner, Schriftführerin Claudia Salb-Kratz, Zeremoniemeister kommissarisch Hartmut Schillinger, Inventarverwalter Norbert Haidlauf, Jugendwartin Sonja Hagenberger, Beisitzer Sven-Uwe Dufner Kommissarische Beisitzer Antonio Silva, Julia Salb
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